Schmerzbedingte Aggression

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Bei einem Hund aus meinem Kundenkreis verschlechterte sich das Verhalten des Hundes zusehends.
Da auch mehrere Trainingseinheiten nur kurzfristigen Erfolg brachten, wurde von mir eine tierärztliche Abklärung     samt Blutbild Analyse vorgeschlagen, da die Abwehr gegen die Familienmitglieder immer heftiger wurde.

Die Abklärung am Freitag ergab eine Erkrankung des Bewegungsapparates,
der Hund hat somit schmerzbedingt abwehrend reagiert.
Dieses Beispiel zeigt sehr deutlich, dass Hunde unter gesundheitlichen Einschränkungen auch Aggressivität               an den Tag legen, um (weitere) Schmerzen zu vermeiden!
Detaillierte Berichterstattung über die Verhaltensänderung, sowie gründliche Analyse des Hundes tragen zum Erkennen dieser Aggressionsproblematik erheblich bei.
Die Diagnose bzw. Behandlung war nur dank dieser beiden Rahmenbedingungen möglich und es konnte schlimmeres verhindert und eine Verschlechterung des Zustandes (auch der Aggression) des Hundes gestoppt werden!
Dem Hund wurde ein Schmerzmittel verabreicht und nach zwei Wochen und einem neuerlichen Besuch besserte sich das Aggressionsverhalten deutlich und nachhaltig!

Bernhard Albin, RealizeDogs

Über den Autor

RealizeDogs steht für theoretische und praktische Fachkompetenz, individuelle Betreuung, angepasstes Training, kompetente Beratung und Tierschutz- und Artgerechten Umgang mit dem Hund!

Bernhard Albin
http://realizedogs.at
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