Kommunikation unter Hunden

Man kann nicht nicht kommunizieren (Paul Watzlawick)

… Kommunikation

beschreibt den Austausch oder die Übertragung von Informationen von einem Sender (der die Informationen gibt) zu einem Empfänger (der sie erhält).

Kommunikation ist aber weit mehr als „nur“ ein Gespräch: Sie kann akustisch (über die Sprache), visuell (über die Körpersprache und Mimik) oder taktil (über Berührungen) vom Sender zum Empfänger übertragen werden.

In der Welt des Hundes sind diese Kommunikationsmöglichkeiten unumgänglich.
Der Hund gibt Informationen akustisch (Bellen), visuell (Gesichtsmimik, Rutenhaltung, Körpersprache) taktil (Berührungen) sowie olfaktorisch/chemisch (d.h. über den Geruch) an den Empfänger weiter.
Bei der chemischen Kommunikation unterscheiden wir die Informationsübertragung mittels Urin und Kot (Analdrüsen).
Während im Urin die kurzfristigen Informationen (wie etwa momentaner Gesundheitszustand, Läufigkeit) weitergegeben werden, werden
mit dem Kot die länger anhaltenden relevanten Informationen (Alter,Geschlecht …) vermittelt!
Auch ein Beschnuppern mit entweder dem rechten oder dem linken Nasenloch ist hier deutlich voneinander zu unterscheiden und
kann unter anderem Anzeichen über den Erregungszustand des Hundes geben.

Meistens kommt es bei der Kommunikation zwischen Mensch und Hund zu Missverständnissen, sodass das Sender-Empfänger Prinzip
nicht ganz eindeutig ist.
Es wird angenommen, dass 55% der Kommunikation über Körpersprache, Mimik und Gestik ablaufen, 38% über Akustik (Tonfall bzw. Art des Sprechens) und nur 7% über die Sprache (also tatsächlich gesprochene Worte).

Quelle(n): Wikipedia (2013); Kommunikation mit dem Hundehalter, Ulmer Verlag 2012

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