Futterneid – Ressourcenaggression

die Hand die einen füttert, beisst man nicht

…Der Kampf um die Ressource Futter

ist bei Hunden ein sehr wichtiges Thema!
Der Hund muss – wie auch wie wir Menschen – fressen um zu überleben, wobei der Futterbedarf
bei Hündinnen (im Bezug auf die Verteidigung) im Einzelfall größer ist als bei Rüden, da Hündinnen auch für die Futterbeschaffung
des Nachwuchses aufkommen müssen wobei die Bereitschaft das Futter zu verteidigen bei Hündinnen
ungleich höher ist als bei Rüden.

Gerade in einem Mehrhunde Haushalt kommt es immer wieder innerhalb der sozialen Konstellation zu
Streitigkeiten, was meine bisherige Erfahrung auch bestätigt.
Wer kennt das nicht – sobald der gefüllte Futternapf am Boden steht und unser „Schnuffi“ frisst,
wird auf jede Annäherung mit Knurren und vielleicht auch noch einem Blick in unsere Richtung geantwortet!

Solange im Napf noch Futter ist heißt das für den Hund „Du kommst da nicht ran, das ist meins!“
Manche Hunde knurren nur ihre „Mitbewerber“, andere sogar Frauchen oder Herrchen an.
Natürlich gibt es auch Hunde, die größtenteils tolerant gegenüber Wegnehmen des Futters sind.

Hunde aus dem Ausland, dem Tierheim oder dem Tierschutz zeigen – meiner Meinung nach – besonders
heftigen Futterneid wobei Ausnahmen die Regel bestätigen!

Diese Situation sollten Sie keinesfalls „auf eigene Faust“ lösen, da dies nicht ungefährlich ist und
aus der Sicht der Kommunikation mit dem Hund viel falsch gemacht werden kann bzw. sich
die gesamte Situation unter Umständen noch verschlimmert.
Und der Hund soll ja auch Nachhaltig lernen, das heißt diesen Futterneid auf Dauer oder
besser gar nicht mehr zeigen!

Für Fragen und Lösungen rund um Ihren Hund, können Sie mich über meine Kontaktseite direkt erreichen!